Speisen

Hauptseitezurück h1. Speisen und Getränke Wovon man sich im Imperium ernährt hängt in erster Linie davon ab, wie wohlhabend man ist. h2. Speisen Speisen der Armen: Pulpellen sind ein alltägliches Nahrungsmittel der menschlichen Sklaven und Armen – ein Stärkebrei, der nur nach vorherigem Garen genießbar ist. Grundlage bilden im südlichen Imperium Cassava-Knollen , Reis, Mais, Linsen und Algen, im nördlichen Imperium eher Hundsbohnen, Steckrüben und Dinkel. Der in Riegel, Würfel oder Darm gepresste, eklig süß stinkende Rohstoff wird in heißem Wasser aufgelöst und mit Salz oder MauRua gewürzt. So ergibt sich eine dünne Wasser suppe oder ein dicker Brei. (Pulpa) In Makshapuram und Shindrabar werden die Pulpellen durch Tahu ersetzt, einem angerührten Quark aus Sojabohnen der zu Würfeln verkäst wird. Die Amaunir kennen statt der Pulpellen das Kuanua was sich am besten mit Rattenklein überstetzen lässt: eine beileibe nicht nur aus Ratten sondern jeglichem Abfallfleisch, Eingeweiden, Knorpeln und Schwarte hergestellte Dauernahrung. Einfache, aber eher ausgewogene Gerichte sind eher unüblich. Auch der Mittelstand wird lieber Acht Tage in der None Pulpa essen, um sich dann am Feiertag ein Nobelmenü leisten zu können, wie es die Reichen täglich auf ihren Gelagen verzehren. Verbreitete Fleischlieferanten sind: Vark (nur ungern Ziege oder das zähe Ghaal), [[Blutbüffel]] , Maultier , Kragenhuhn , Rind und Schaf ; deutlich teurer sind Osgura, Pferd , Canillen , Hurdar (strenger Geschmack, da Allesfresser) , Strauß oder Affe. An Fischen ist häufig die fettige Thalasse vertreten, die geräuchert, gesalzen, gebraten oder gesäuert wird; beliebt sind auch Limande und Dotterbutt. Gemüse wird im Allgemeinen in stark gewürzter, gesäuerter oder zu Mus verkochter Form genossen – vor allem Pilze, Hülsenfrüchte, Tomaten , Zwiebeln, verschiedene Kürbissorten und die bunte Pfefferfrucht. Wer es sich leisten kann ergänzt die Speise durch [[Gemüsemaden]] oder knusprig gebackene Vielbeiner. Als sättigende Beilage wird (überwiegend bei Optimaten) stets Reis gereicht, der mit Safran oder Kerhi (Curry) gewürzt und gefärbt ist. Bekannte Zubereitungsformen sind: auf valantische Art (mit Pflaumen-Aprikosen-Mandelsoße), auf canterische Art (mit Garnelen und Bambussprossen), auf rahcornische Art (in Büffelblut gesotten) und auf mayenische Art (karamellisiert und/oder mit Rum flambiert). Die Küche der Optimaten fällt meist recht spektakulär aus, sodass im folgenden nur ein paar Beispiele genannt seien, was für erlesene Speisen einem in edler Gesellschaft dargereicht werden könnten: * [[Blutbüffel | Blutbüffelbraten]] mit Varkenblutwurst und Minze * Zitterrochen mit Rosinen und Kerhi * Canillenfrikassee mit Feigensirup und Büffelblut * Gebratener Miragh mit Hühnereiern und Jimaucha * Renoster-Euter mit Seetang und Reiswein Die Küchenkunst der Amaunir ist nach tausenden von Jahren des Zusammenlebens mit Menschen, der imperialen Küche nicht unähnlich. Obst und Gemüse wird jedoch nur in geringen Mengen gegessen, Fleisch und Fisch dagegen verzehren sie gerne roh, dafür aber in diversen würzigen Soßen mariniert. Die bekannteste Soße ist das MauRua, eine „fischige“ Tunke. p=. h2. Getränke Das häufigste Getränk des Volkes ist das Azidial , der geharzte Trinkessig , für Sklaven und arme Freie, aber auch für die Myrmidonen des Imperiums. Er entsteht aus billigem Obst- und Traubenwein und wird mit Wasser oder Sauermilch versetzt, wenn er gar zu scharf ätzt. Daneben sind shindrabarischer Tee und wässriges Hirsebier weit verbreitet. In nördlichen Gebieten ist das Dünnbier aus örtlichem Getreide sogar das Hauptgetränk des Volkes. Reines, sauberesWasser ist in südlichen oder Wüstengebieten meist sehr teuer, sodass sich anbietet auf Milch, von Vark, Ziege oder Maultier zurückzugreifen.

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